Xeriscaping – So kommt Ihr Garten mit wenig Wasser aus
Im naturnahen Garten spielt das Thema Wasser eine große Rolle. Die Ressource ist wichtiger Baustein für grüne und gesunde Pflanzen. Wir verraten, wie Sie mit dem Prinzip „Xeriscaping“ Ihren Garten auf Dürrephasen vorbereiten.
Was bedeutet „Xeriscaping“?
Der Begriff „Xeriscaping“ leitet sich vom Griechischen „Xeros“ ab, was auf Deutsch „trocken“ oder „dürr“ bedeutet. Xeriscaping zielt darauf ab, seinen Garten mithilfe von wassersparenden Techniken und Pflanzen so zu gestalten, dass Wasser möglichst effizient genutzt und der Wasserbedarf reduziert wird.
Xeriscaping ist ein nachhaltiger Ansatz, der den Wasserverbrauch minimiert und gleichzeitig schöne Gärten ermöglicht, die wenig Pflege benötigen.
5 Tipps für Wasserersparnis im eigenen Garten
1. Bodenverbesserung
1. Bodenverbesserung
Lockern Sie verhärteten Boden auf, damit er wieder besser Wasser aufnehmen kann. Zusätzlich sollte man bei dieser Gelegenheit auch Humus oder Kompost einbringen. So wird Wasser wieder besser gespeichert und an die Pflanzen abgegeben. Humus kann bis zum Fünffachen seines Eigengewichts an Wasser speichern!
2. Pflanzenauswahl
Bevorzugen Sie trockenheitsresistente Pflanzen, die an das lokale Klima und den Boden angepasst sind.
| Mediterrane Kräuter | Rosmarin, Salbei, Oregano, Lavendel |
|---|---|
| Bodendecker | Thymian, Sedum, Kriechwacholder |
| Sukkulenten | Agave, Aloe, Echeveria |
| Steingartenpflanzen | Mauerpfeffer, Hauswurz, Polster-Glockenblumen |
| Stauden | Schafgarbe, Blut-Storchschnabel, Stockrose, Berg-Aster |
| Gehölze | Felsenbirne, Sanddorn, Berberitze |
| Ziergräser | Lampenputzergras, Bambus, Blauschwingel |
| Heimische Bäume | Walnuss, Sauerkirsche, Esskastanie |
3. Gartenplanung
Vermeiden Sie möglichst Rasenflächen, denn die Grünflächen brauchen viel Wasser – besser sind Blumenwiesen. Diese halten Feuchtigkeit, bieten mehr für die Insektenwelt und speichern CO2. Große Bäume spenden Schatten, die die Verdunstung reduzieren. Statt offene Bodenflächen bieten sich Unterpflanzungen oder Staudenflächen an, die weniger Wasser benötigen als Rasen.
4. Optimierte Bewässerung
4. Optimierte Bewässerung
Wenn Bewässerung notwendig ist, nutzen Sie wassersparende Systeme wie Tropfbewässerung. Eine bessere Bodenstruktur hilft zudem, Regenwasser besser aufzunehmen.
5. Mulchen
5. Mulchen
Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung, reguliert die Bodentemperatur und unterdrückt Unkraut.